KEINE Verlängerung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht!

Der BKSB – Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. fordert den Gesetzgeber auf, die einrichtungsbezogene Impfpflicht schnellstmöglich
aufzuheben und auf keinen Fall über den 31.12.2022 zu verlängern.
„Die seit März geltende Impfpflicht der Beschäftigten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen ist auf der ganzen Linie gescheitert. Sie ist ineffizient, gefährdet die Versorgungssicherheit und ist für die Zukunft unkalkulierbar!“, stellt der BKSB-Vorsitzende Prof. Alexander Schraml fest.

Pflegeheime sind in den letzten Monaten gezwungen worden, Ermittlungen durchzuführen und Meldungen an Behörden abzugeben. Der bürokratische Aufwand für die ohnehin schon stark belasteten Einrichtungen hat sich weiter erhöht, u.a. durch die erforderlichen Einlasskontrollen bei externen Dienstleistern und Handwerkern, die auch der Impfpflicht unterliegen; zugleich wurde der Pflegerettungsschirm abgeschafft.

Neues Mitglied: Altenpflegeheime Mannheim GmbH

BKSB-Vorsitzender Alexander Schraml mahnt zügige Pflegereform an

Seit 14.März 2022 ist die Altenpflegeheime Mannheim GmbH (APH) neues BKSBMitgliedDie APH ist damit einer der 72 kommunalen Einrichtungsträger, die verbandsweit auf Bundesebene insgesamt über 29.000 Pflegeplätze repräsentieren.

Im Rahmen eines Besuches einer Einrichtung der APH, dem Pauline-Maier-Haus, wurde nun am 2. August 2022 offiziell die Mitgliedsurkunde überreicht.

Es gratulierten der Geschäftsführerin Andrea Wäldele der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Alexander Schraml sowie Vorstandsmitglied Herr Thilo Naujoks.

„Ich freue mich auf den Austausch mit den Kollegen und bin froh, dass über die BKSB-Mitgliedschaft nun auch in den bundespolitischen Gremien meine Interessen vertreten werden“, so Geschäftsführerin Andrea Wäldele.

Die Altenpflegemannheim GmbH betreiben 4 Einrichtungen der stationären Pflege mit insgesamt 458 Plätzen, 2 Tagespflegen mit insgesamt 30 Plätzen, einen ambulanten Pflegedienst und eine Pflegefachschule.

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Erster BKSB-Sommertalk

Zum ersten BKSB-Sommertalk konnte der 1. Vorsitzender, Prof. Dr. Alexander Schraml, rund 60 Gäste in der Bayerischen Staatskanzlei in Berlin begrüßen. Staatsminister Klaus Holetschek ging in seinem Impulsreferat auf die pflegepolitischen Herausforderungen 2022ff sowie die Anforderungen, die an Bund und Länder gestellt werden, ein. Statements von Prof. Thomas Klie und der Vizepräsidentin des deutschen Pflegerates, Annemarie Fajardo, ergänzten dies.

Anschließend tauschten sich die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre und bei sommerlichen Temperaturen bin in die Abendstunden hinein aus.

Die Terminabstimmung für den Sommertalk 2023 hat bereits begonnen.

zur Medienmitteilung

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Prof. Schraml – Eröffnungsrede
Staatsminister Holetschek
Annemarie Fajardo
Prof. Klie
Unterhaltung von der Casanova Society

NEUE FORMATE FÜR UNSERE MITGLIEDER

BKSB-Wissen

(Online-Fortbildungen)

BKSB-Know-how-Transfer

(Online-Veranstaltungen)

Die Geschäftsstelle  organisiert die Online-Fortbildung „BKSB-Wissen“ für Mitglieder und (ausnahmsweise) Externe. Die Themen orientieren sich am Vereinszweck.

Die Fortbildungen finden mindestens einmal im Kalenderquartal statt (Dauer max. 2 Stunden).

Die BKSB-Geschäftsstelle  organisiert einen BKSB-internen Informations- und Erfahrungsaustausch „BKSB-Know-how-Transfer“. Am Beginn stehen in der Regel Praxisbeispiele von BKSB-Mitgliedern.

Der „BKSB-Know-how-Transfer“ findet mindestens einmal im Kalenderquartal statt (Dauer i.d.R. 90 Minuten).

WIR FÜR SIE

Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. (BKSB) wurde am 11.01.2000 in Siegburg gegründet. Hervorgegangen ist er aus dem in Nordrhein-Westfalen seit 1996 aktiven (Landes-) Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen NRW e.V. (VKSB).

Der satzungsmäßige Zweck des Bundesverbandes liegt in der „Förderung der Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen in kommunaler Trägerschaft“ (§ 2 der BKSB-Satzung vom 11.01.2000).

Zu den wichtigsten Aufgaben des Verbandes zählt daher die Vertretung der Interessen der kommunalen Einrichtungsträger in Gremien und Ausschüssen auf Bundesebene sowie die Einflussnahme auf Gesetzesvorhaben.

Für seine Mitglieder erbringt der Verband einen Auskunfts- und Beratungsservice im rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich, z.B. eine beratende Einschätzung rechtlicher Situationen oder eine Unterstützung bei mitgliederbezogenen verbandsinternen Abfragen. Schwerpunkte:

Recht

  • Pflegeversicherungsgesetz
  • Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz sowie Heimverträge
  • Altenpflegegesetz
  • SGB XII
  • SGB V (ambulante Leistungen)

Betriebswirtschaft

  • Investitionskosten (Berechnung, Förderung)
  • Statistische Erhebungen
  • Betriebsvergleiche, -kennzahlen
  • Mitgliederdatenbank
  • Öffentlichkeitsarbeit

STARKE ZAHLEN

75 Träger

rund 434 Einrichtungen in

10 Bundesländern

über 30.300 SGB XI-Plätze

4 starke Landespartner