Ehrenamtsarbeit ist eine der tragenden Säulen in unseren Einrichtungen

Gesamtunternehmen – Dienstag, 20.11.2018
„Die Ehrenamtsarbeit ist eine der tragenden Säulen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises“. Darauf wies Geschäftsführer Dieter Bien beim Jahrestreffen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern hin, an dem erstmals auch eine Vielzahl von Verantwortlichen aus den Einrichtungen teilnahm. Über 120 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Pflegekräfte in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und betreuen die fast 1000 Bewohnerinnen und Bewohner. Wie bei der Vorstellung der Projekte im Altenzentrum Rodenbach deutlich wurde, tragen die Ehrenamtlichen mit sehr unterschiedlichen Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei. Zu nennen sind hier Stammtische, Spielenachmittage, Sitztänze mit Klangkörpern, Malkurse, Singkreise, Vorleserunden, Babbelnachmittage mit Bingo und Gedächtnistraining oder gemeinsames Musizieren. Ehrenamtliche trinken mit den Bewohnern aber auch gemeinsam Kaffee, wobei bezüglich des Frühstücks die Wünsche der Bewohner Berücksichtigung finden, unternehmen Spaziergänge oder arrangieren Gesprächsrunden, bei denen über aktuelle Themen gesprochen wird. Ferner unterstützen die Ehrenamtlichen die Pflegekräfte bei den verschiedensteten Veranstaltungen wie bei Faschingsnachmittagen oder bei Jahreszeit-Festen und begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner zu Gottesdiensten. Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und der Gemeinde oder dem Stadtteil. Sie unterstützen somit auch die Integration der Einrichtung und der Bewohner in das soziale Umfeld. „Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist mit Gold nicht aufzuwiegen“, stellte Agnes Boos, Koordinatorin für das Ehrenamt in den Alten- und Pflegezentren, beim Treffen in Rodenbach fest.

„Da dieses freiwillige Engagement für die Alten- und Pflegezentren nicht selbstverständlich ist, ist es seitens der Alten- und Pflegezentren ein besonderes Anliegen, die Ehrenamtlichen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit intensiv zu unterstützen“, so Bien. Schulungen und Fortbildungen für Ehrenamtliche, wie etwa die Schulung beim Jahrerstreffen über die neue EU-Datenschutzgrundversordnung durch die APZ-Datenschutzbeauftragte Monika Zimpel, gehören ebenso dazu wie der jährlich stattfindende Ehrenamtsabend, „mit dem wir uns bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz bedanken, oder auch die Vergabe der Ehrenamtsnadel“, so der Geschäftsführer. Diese soll übrigens in Zukunft bei Bewohnerfesten in den einzelnen Einrichtungen vergeben werden und gleichzeitig als Werbeaktion für das ehrenamtliche Engagement für die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren dienen. Besondere Wertschätzung erfahren die Ehrenamtlichen auch seitens der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter. Das Engagement der Ehrenamtlichen hat für sie auch deshalb einen besonderen Stellenwert, weil die Hilfe unentgeltlich und freiwillig geleistet wird.

Natürlich hat auch das Wort der Ehrenamtlichen Gewicht. Und so nahm Ages Boss vom Jahrestreffen verschiedene Anregungen mit, die realisiert werden sollen. Unter anderem sollen die Ehrenamtlichen Namensschilder und Begrüßungsmappen erhalten. Auch über die Höhe des Budgets zur Beschaffung von Materialien zur Bewältigung der täglichen Projekte wird nachgedacht. Weiter verbessert werden soll auch die Kommunikation. So wünschen sich die Ehrenamtlichen regelmäßige Treffen (Stammtische), um gemeinsame Anliegen erörtern zu können, und die Intensivierung des Dialogs mit den Pflegekräften bzw. den Pflegekräften und den Bewohnern zusammen. Neben dem Jahrestreffen soll in Zukunft auch eine weitere Zusammenkunft in den einzelnen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren stattfinden, so der Wunsch der Ehrenamtlichen.

Wer sich mit seinen Fähigkeiten und Interessen ins Ehrenamt der Alten- und Pflegezentren einbringen möchte, kann Agnes Boos, die Koordinatorin für das Ehrenamt kontaktieren (agnes.boos@apz-mkk.de) oder sich direkt an die jeweilige Pflegeeinrichtung vor Ort in Hanau, Rodenbach, Neuberg, Ronneburg, Hammersbach, Limeshain, Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd, Steinau oder Sinntal wenden.

Kontakt:
Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gemeinnützige GmbH
Am Altenzentrum 2
63517 Rodenbach
Telefon(06184) 2052 – 0
Fax(06184) 2052 – 188
E-Mailinfo@apz-mkk.de
Internetwww.apz-mkk.de

 

2018-11-27T13:56:29+00:00