Mehr Geld für die Pflege! UN-Ausschuss beklagt den Pflegenotstand in Deutschland

Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte hat in seinem jüngsten Bericht über die Umsetzung der „sozialen Menschenrechte“ Deutschland ein schlechtes Zeugnis ausgestellt:

Neben Kinderarmut und Wohnungsnot sei insbesondere die Pflegesituation älterer Menschen alarmierend. Aufgrund des Mangels an Pflegefachkräften wird die Bunderegierung angemahnt, mehr Geld in die Pflege, u.a. in die Pflegeausbildung zu investieren.

„Das Zeugnis des Sozialausschusses bestätigt uns nochmals darin, immer wieder auf die Unterfinanzierung der Pflege hinzuweisen. Im OECD-Vergleich der öffentlichen Ausgaben der Langfristpflege liegt Deutschland mit gut 1,2% des BIP weit unter dem Durchschnitt von über 1,6%. Hier ist dringend ein Umdenken erforderlich!“, so Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH und Vorsitzender des BKSB.

Aus Sicht des BKSB verlangt eine flächendeckend gute Versorgung und Betreuung von Menschen mit Unterstützungsbedarf neben einer besseren Finanzierung auch eine durchgängigere öffentliche Planung, Gestaltung und Steuerung.

Der Bundesverband des kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. (BKSB) mit seiner Dachmarke „Die Kommunalen“ ist Mitglied im Bündnis für Altenpflege und vertritt die Interessen von 240  Pflegeeinrichtungen mit 18.000 Plätzen in ganz Deutschland.

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2018-12-21T19:43:07+00:00